Über 40 Jahre DARC-Mitglied

 

Das Drama DARC


Gäbe es den DARC noch nicht, müsste er sofort gegründet werden. Mittlerweile bin ich über 40 Jahre Mitglied in diesem Verein.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie viel Arbeit mit einem führenden Ehrenamt in so einem Verband verbunden ist: Ein Berufsverband unterliegt ganz ähnlichen Randbedingungen wie ein gemeinnütziger Verein. In so einem Berufsverband war ich 30 Jahre lang Mitglied und 20 Jahre davon auf der 2. Ebene aktiv. Um meine Aktivitäten so grob auf den DARC abzubilden: Ich habe den Distrikt Baden gegründet und nach der Wende geholfen, den Distrikt Thüringen zu gründen. 20 Jahre lang war ich ein Mittelding zwischen Distriktsvorsitzendem und Ortsverbandsvorsitzendem. In der Zeit habe eine dreistellige Zahl von Veranstaltungen organisiert. Neun Jahre gehörte ich einem Beirat an. Ein Berufsverband hat das erklärte Ziel, die beruflichen Ziele seiner Mitglieder zu fördern. So habe ich vielleicht 20 Jahre lang von diesem Verein profitiert. Irgendwann war es dann Zeit, dort die Segel zu streichen.

Das war dann der Zeitpunkt, mich wieder auf mein Hobby zu besinnen. Primär bedeutet das, den Ingenieur in mir und den technischen Redakteur jenseits des Geld Verdienens auszutoben. Das führte mich auch wieder näher an den DARC heran, aber von Vereinsmeierei habe ich für mein Leben genug. Ich engagiere mich punktuell. Beispielsweise komme ich beruflich viel herum und bin dann längere Zeit an einem Ort. Logisch, dass ich nach Möglichkeit bei den lokalen OV-Abenden auftauche, an den dortigen Aktivitäten teilnehme und gelegentlich einen Vortrag halte. Wie man in dieser Website sieht, habe ich dafür genug Themen in der Schublade liegen.

So viel zur Vorrede, ehe ich in das Thema Drama DARC einsteige. Ich halte absolut nichts von den ganzen Verschwörungstheorien, die unter den Mitgliedern so umgehen: Selbst wenn bei den Vorstandsmitgliedern ein paar 1000 EUR im Jahr hängen blieben (man beachte den Konjunktiv!): Die machen das garantiert nicht des Geldes wegen. Was Angestelltenverträge betrifft, musste der DARC im Lauf der Jahrzehnte ganz eindeutig Lehrgeld im mindestens sechsstelligen Bereich zahlen. Das hätte sich aber höchstens dann vermeiden lassen, wenn man immer wieder mal fünfstellige Beträge für hoch qualifizierte Beratung ausgegeben hätte. Im Endeffekt wäre das wohl auch nicht billiger gewesen und garantiert hätten sich dann Mitglieder über diese Geldverschwendung erregt. Weiter liegt es in der Natur der Sache, dass über Personalangelegenheiten nicht öffentlich diskutiert werden kann, was dann zu Verschwörungstheorien führen muss. Dumm gelaufen, aber passiert hat. Vor allem wenn das Führungsgremium nach ganz anderen Kriterien (Wahl) besetzt wird und nur ehrenamtlich arbeitet.

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Alexander von Obert * http://www.dl4no.de/thema/drama_darc.htm
Letzte Änderung: 03.01.18 (Erstfassung)


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